Gasmasken und Teufelsfratzen, Tod, Verwesung und Grauen, „Kain“ und „Golgatha“, in verwirrender Unvereinbarkeit angesiedelt in kosmischen Weiten des Weltraums, mit verblüffender Akribie gemalte Oberflächen in verschiedenen Zuständen der Verwitterung, des Aufquellens und des Abbaus. Es sind aber Bilder, die für sich bleiben, versagen sie sich doch auf weite Strecken dem Nachvollzug.

Neue Züricher Zeitung

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Ist es schon fast ein Unmögliches, die eigene Psyche zu ergründen, werden die Gedanken zu Wenskes Bildern geradezu gelähmt, versucht man sich rational den Schreckensgestalten seiner kargen, surrealen Welten zu nähern.

Gabriele Beßler – Frankfurt Life

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Seine Figuren haben die Augen schreckhaft geweitet, als spürten sie Furcht vor etwas Kommendem. Ihre Umwelt schlägt über ihnen zusammen, zeigt ihnen Schrecken und Perversitäten, die sie nicht länger ertragen können, oder verwandelt sie selbst zu Monstern, überladen mit dem, was jene Welt ist.

Thomas Le Blanc – Die Anderen

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Hier merkt man, hier schneidet sich jemand selbst ins Fleisch und begeht, von Stufe zu Stufe, von Bild zu Bild, Harakiri, um uns die Augen zu öffnen.

Günther Dienelt – Traumwelle

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Nichts für psychisch labile Menschen, denen die gnadenlose Unausweichlichkeit des Endes wie eine bittersüße, todbringende Medizin erscheinen muß.

Helmut Krohne – Science Fiction Times

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Bilder einer düsteren und beängstigenden psychischen Wirklichkeit.

Dr. Franz Rottensteiner – Quarber Merkur

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Wie auf psychedelischer Reise durch ein spätmittelalterliches Prag der eigenen Seele wandert Wenske.

Thomas Le Blanc – Die Welt

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Solche Linien entstehen nicht aus dem kalten Verstand, sie sind brennende Visionen, Farbe und Kontur geworden nach dem Eintauchen in Sphären, die der Psychologe mit dem Signum „unterbewusst“ ziemlich hilflos etikettiert, die der tibetanische Lama bei seinen Exerzitien als „Welt der zornigen Gottheiten“ erlebt, und die der moderne Rationalist tief geängstigt, ohne es zugeben zu wollen, am liebsten schnell wieder beiseite schiebt. Daneben wirken Phantasten wie Chirico und Max Ernst geradezu beruhigend. Und etwa Ivan Allbrights „Auflösung“ ist harmlos gegen das, was Helmut Wenske aus Tiefen und Abgründen heraufholt. Der Alltag versinkt, erlebte Zeitlosigkeit gerinnt zum Bild.

Dr. Eduard Frank – Sudetenland

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Grenzüberschreitung geschieht in allen Bildern Helmut Wenskes. Grenzüberschreitung, Vorstoß in die innerste Wirklichkeit, Eintritt in Bezirke, die jenseits aller beglaubigten Vernunft liegen. Damit der innerste Kern offenbar wird, muß das Gehäuse zerbrechen, in dessen Tiefe und Dunkelheit er verborgen liegt. An eine Rückkehr aus diesen entrückten, verbotenen Zonen ist schwerlich zu denken. Jener fernste Innenraum wird erreicht auf dem Grund der schwindelnden Schächte des Bewusstseins. Ein Bereich tausendfach gegeneinander verstellter Spiegel, ein Horrorkabinett, in dem sich schließlich das Nichts unendlich reflektiert, ein sich in Ewigkeit fortsetzendes Verlöschen.

Rüdiger Maria Kampmann – Gesichte des Athanasius Pernath