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Jörg Fauser, der den TRIPPER sofort richtig einschätzte und bewunderte, traf Hyde einmal : Auf der Buchmesse `84 beim Guiness Ausschank am Ullstein - Stand. Ich war dabei. Man bot uns Geld, wenn wir nur woanders weitermachten. Martin Compart ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- An diesem Buch stimmt einfach alles: die Sprache, das Timing, die Solos. Ein Rock'n'Roller, der keine Songs schreibt, mit keiner Band auf der Bühne steht und trotzdem einen Hit landet, wie er bisher in der BRD nirgends zu finden war. Tom Klatt-Guckloch ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Jedenfalls ist es für mich das authentischste, was ich bisher über diese Zeit gelesen habe, abseits jeglicher Versuche, durch den Blick zurück die Sicht für die Gegenwart zu vernebeln. Werner Kurz -Ulcus Molle Info ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Sein Buch ist eines der seltenen, das das Rock'n'Roll-Gefühl auch als Literatur rüberbringt. Münchner Buchmagazin ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Schön-, Fein - und andere Geister werden sich mit Grauen abwenden, wenn Hyde seine Erinnerungen durchwühlt, aber wer noch etwas Saft in den Eiern hat, wird das Buch geniessen. Really! Harald Pusch - Science Fiction Times ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Keith Richards würde mit ihm auf Tournee gehen. Er hat mit Worten das gemacht, was Keith auf der Gitarre anstellt: Literatur als Riffs. Es gibt nichts Authentischers und nichts besser Geschriebenes. Dabei noch so witzig wie Bukowski auf Äppelwoi, der gerade mit den Hell`s Angels ein Drehbuch für Klaus Kinski schreibt. Martin Compart ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Vergesst die ganze verlogene Scheisse von wegen Love & Peace! Hyde`s Buch fegt wie ein Altamont´scher Hurrikan in die Woodstock-Kartenhäuser der ganzen Dr. Jeckylls hinein, die z.ZT. anlässlich der 20. Jahrestage von Sgt. Pepper`s / Dutschke-Attentat / Woodstock ihre schleimigen Memoiren absondern. Walter Bast - Folk-Michel ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Aggressiv hämmerte er seine Erinnerungen herunter, grell wie ein Jerry Lee Lewis an der Schreibmaschine. Konsequent beschreibt er die Rock-Gosse. Glimmer überlässt er Schönschreibern. Dieter Kerschkamp - Penthouse ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Was dieses Buch so lesenswert macht, ist natürlich zum einen dieser ungewöhnliche Lebensweg, zum anderen aber die Art, wie er dies schildert. Hyde schreibt so, wie man seinerzeit sprach, und dadurch wird die Zeit wieder ungemein lebendig. Heinz-Günther Hartig - Rock’n’Roll Musikmagazin ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Wenn das stimmt, was Chris Hyde alias Helmut Wenske im Rock´n´Roll-Tripper alles geschrieben hat, dann muss ich sagen verstehe ich nicht, warum man das filmische Schaffen von James Dean so hoch hängt, weil in seinem Buch dramatisch mehr drin steckt! Götz Alsmann Shakin´ All Over ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Als Anfang der siebziger Jahre „AwopBopaLooBopALopBamBoom“ von Nik Cohn auf deutsch erschien, war das einmalig frischer Wind für eine Popliteratur, die sich endlich mit Rock und Blues ohne Soziologen-Geschwurbel abgab, sondern sich eines Szene- und Straßen-Slangs bediente, der nicht gelernt, sondern gelebt wirkte. Bei uns besorgte Chris Hyde 1983 mit dem vor einiger Zeit neu aufgelegten, aber nach wie vor unentbehrlichen ROCK`N`ROLL TRIPPER einst erstmals Ebenbürtiges: Wie weiter unten zu sehen, verbarg sich hinter dem englischen Pseudonym das Hanauer Enfant Terrible Helmut Wenske. Vor zwei Jahrzehnten wollte der noch keine Autobiographie à la SCHEISS DRAUF!, sondern eine im Gossenjargon dahin gesudelte Kollektion von Anekdoten, die sich eben ergeben, wenn man bei einem Streifzug durch die Musikhistorie selbst als Akteur dabei war. Es wurde seinerzeit ein Kultbuch daraus, nicht zuletzt wohl wegen der irren Erlebnisse, bei denen die Protagonisten dankbar für ihre Decknamen sein müssen. Nur ein Alter Ego sei hier aufgedeckt: Bei Twilight handelt es sich um die Band Nektar, für die Hyde damals die Cover fertigte. Wie das? Der junge Wilde war nicht nur Beobachter, sondern auch Rock-Shouter und Maler, dazu noch ein verrückter Veranstalter, für den viele Interpreten wohl eher aus Angst rockten, wie man so kolportierte. Jedenfalls, „Kerle mit Fressen wie Bullbeißer, zur Korpulenz neigende Pykniker, platin-blond gestylte Peter-van-Eyck-Typen“, außerdem viele Kloschüsseln, reichlich Steh-Sex , Acid-Rock, Klapsmühlen-Klamauk und „aufgeplusterte Weihrauchengel mit Sauerkrautlöckchen unten im Puff“ sind allemal garantiert.
Uli Twelker - ROCKS-Magazin ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Chris Hyde, der ja eigentlich Helmut Wenske heißt, zieht hier ordentlich vom Erfahrungsleder. Manche sagen er wäre der deutsche Kerouac oder Bukowski, ich aber sage Kerouac respektive Bukowski ist der amerikanische Hyde/Wenske. „Rock’n’Roll Tripper“ erschien bereits in den 80er Jahren in zwei Versionen. 2003 wurde das Buch vom Archiv der Jugendkulturen erneut veröffentlicht. Und das zu Recht, denn ein Buch in dem das Rock’n’Roll-Lebensgefühl so unvermittelt zum Ausdruck kommt, muß man wohl lange in der großen Wüste der Literatur suchen. Das Werk ist Rock’n’Roll pur. Einfach und schnörkellos auf den Punkt gebracht. One-Two-Three-Four-Fratzengulasch! Schöngeistige Literatur kann man bei Kleist, Pilcher oder Stifter suchen. Das wahre Leben spielt auf der Straße und genau dort, im dreckigen Straßengraben, im Gully, unterm Rotlicht sammelte Chris Hyde seine Erinnerungen, die er uns in seinem Buch darbietet. Keine Sau braucht irgendwelche schöngefärbten Memoiren von gefeierten Idolen oder lorbeerhungrigen Mitläufern. Was Chris Hyde hier abgeliefert hat, ist das Nonplusultra an Rock’n’Roll-Literatur. Kaum jemand versteht es so authentisch über den Lifestyle der Szene zu berichten. Hier steckt alles drin, was man braucht. Ohne Wenn und Aber, ohne rosa Brille. Voll auf die Zwölf. Ein Buch wie eine Büffel-Stampede durchs Rock-Gehirn. Aggressiv und trotzdem locker-flockig geschrieben. Da hat man nie den Eindruck, dass irgendein Idiot, der mal zufällig mit Mick Jagger einen durchziehen durfte, einem das Blaue vom Himmel lügt. Das hier ist Authentizität pur! Punkrock ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- |
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