Wenske ist Hyde, Hyde ist Wenske. Rock'n'Roller seit den Endfünfzigern, Band-Hopper, anerkannter Psychedelic-Maler, Bellaphon-Grafiker, Porno-Illustrator, bislang zu wenig gewürdigter Kultautor. Er war mitten drin im Sumpf, im Rotlicht, in den Grauzonen in und um Hanau, stand neun Jahre zu Unrecht unter Mordverdacht. Wenske rotzt Slang, derb, obszön, aggressiv. Das Unikum kennt "sie" alle, packt aus. Der TRIPPER ist die Neuauflage zweier Bände von 1983 / 1988, SCHEISS DRAUF! die inhaltliche Fortführung. Ein beinhartes, komplettes Dasein aus dem Rock-Rinnstein als Literatur. Authentischer, atmosphärischer geht es kaum, fuderweise einzigartige Fotos belegen, was wirklich abging in Clubs, Kneipen, Puffs, Kaschemmen. Und dies ist zugleich ein Spiegel der Beat-, Indo-, Heavy-Rock- und Psychedelic-Szene der Region: Vampires, Javalins, Sonny Stewart, Eastern Aces, Fats & His Cats, Gisha Brothers, Jeronimo, Omega, Nektar, John Christian Dee, J. C. Heavy, Orange Peel, Monks, Jaguars, Fellows, Vikings, Crazy Rockers, Black Dynamites, Valiants – alle sind im Bild. Der Untertitel bringt es auf den Punkt: "Eine Rock'n'Roll-Bio in Bildern, ein Leben gegen den Strich". Top-Empfehlung!

Bernd Matheja - Good Times, Dezember 2003

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Es gibt für einen jungen Menschen drei Möglichkeiten, sich über den westdeutschen Alltag der Jahre 1955-1975 zu informieren:

1. ein gut sortiertes Zeitungsarchiv für die offizielle Lesart;

2. zeitgenössische Unterhaltungsmusik und - filme fürs Wunschdenken;

3. die Bücher des Malers und Schriftstellers Helmut Wenske

a.k.a. Chris Hyde dafür, wie’s wirklich war. Rock’n’Roll, Beat, Psychedelia, Krautrock und natürlich Punk bilden den Soundtrack für Wenskes in unglaublichem Tempo vorgetragenen Erinnerungsskizzen, die sich permanent um die gute alte Dreifaltigkeit aus Sex & Drugs & Rock’n’Roll drehen und doch zu keiner Sekunde langweilen. Fazit: Die 50er Jahre waren keine Heinz-Erhard-Idylle, die 60er keine rosarote Haschischwolke und die 70er alles andere als Abba und John Travolta. Wer diesen Scheiß weiter glauben möchte, der goutiere brav die TV-Selbstbeweihräucherungen à la Gottschalk, Geissen oder Kiewel. Wer ’s hingegen gerne eine Nummer authentischer hat, der kommt an diesen großartig geschriebenen und bebilderten Zeitdokumenten nicht vorbei!

Walter Bast - Folker!

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`Scheiss drauf !`ist mehr als nur die Schilderung eines oft extremen Lebens. Weil Wenskes Leben ein stetiger Kontrapunkt zu bürgerlicher Situiertheit, deren Normen und Moral ist, liefert das Buch auf seine Weise auch einen Spiegel der Nachkriegsjahrzehnte. Wenske bedient sich dabei einer drastischen Sprache, die an Charles Bukowski erinnert, aber absolut authentisch ist. Denn so wie der Autor schreibt, redet er auch; direkt, derb und oft obszön. Das wirkt im ersten Moment schockierend, entfaltet nach einer Weile aber einen eigenen rauen Charme.

Pamela Dörhöfer - Frankfurter Rundschau

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Wenn das stimmt, was Chris Hyde alias Helmut Wenske im Rock´n´Roll-Tripper alles geschrieben hat, dann muss ich sagen verstehe ich nicht, warum man das filmische Schaffen von James Dean so hoch hängt, weil in seinem Buch dramatisch mehr drin steckt!

Götz Alsmann – Shakin´ All Over

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Was dieses Buch so lesenswert macht, ist natürlich zum einen dieser ungewöhnliche Lebensweg, zum anderen aber die Art, wie er dies schildert. Hyde schreibt so, wie man seinerzeit sprach, und dadurch wird die Zeit wieder ungemein lebendig.

Heinz-Günther Hartig - Rock’n’Roll Musikmagazin

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Chris Hyde, ein Pseudonym von Helmut Wenske, wird von Kritikern häufig mit Jack Kerouac, Norman Mailer und Charles Bukowski verglichen. Natürlich passt Wenske nicht in irgendwelche Schubladen und schon gar nicht lässt er sich festlegen:

Helmut Wenske ist das Heißeste seit den Brüdern Grimm, das je aus Hanau kam!

Wolfgang Zayko - Rockin` Fifties Magazin

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An diesem Buch stimmt einfach alles: die Sprache, das Timing, die Solos. Ein Rock'n'Roller, der keine Songs schreibt, mit keiner Band auf der Bühne steht und trotzdem einen Hit landet, wie er bisher in der BRD nirgends zu finden war.

Tom Klatt-Guckloch

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Jedenfalls ist es für mich das authentischste, was ich bisher über diese Zeit gelesen habe, abseits jeglicher Versuche, durch den Blick zurück die Sicht für die Gegenwart zu vernebeln.

Werner Kurz -Ulcus Molle Info

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Sein Buch ist eines der seltenen, das das Rock'n'Roll-Gefühl auch als Literatur rüberbringt.

Münchner Buchmagazin

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Jörg Fauser, der den TRIPPER sofort richtig einschätzte und bewunderte, traf Hyde einmal : Auf der Buchmesse `84 beim Guiness Ausschank am Ullstein - Stand. Ich war dabei. Man bot uns Geld, wenn wir nur woanders weitermachten.

Martin Compart

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Schön-, Fein - und andere Geister werden sich mit Grauen abwenden, wenn Hyde seine Erinnerungen durchwühlt, aber wer noch etwas Saft in den Eiern hat, wird das Buch geniessen. Really!

Harald Pusch - Science Fiction Times

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Keith Richards würde mit ihm auf Tournee gehen. Er hat mit Worten das gemacht, was Keith auf der Gitarre anstellt: Literatur als Riffs. Es gibt nichts Authentischers und nichts besser Geschriebenes. Dabei noch so witzig wie Bukowski auf Äppelwoi, der gerade mit den Hell`s Angels ein Drehbuch für Klaus Kinski schreibt.

Martin Compart

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Vergesst die ganze verlogene Scheisse von wegen Love & Peace! Hyde`s Buch fegt wie ein Altamont´scher Hurrikan in die Woodstock-Kartenhäuser der ganzen Dr. Jeckylls hinein, die z.ZT. anlässlich der 20. Jahrestage von Sgt. Pepper`s / Dutschke-Attentat / Woodstock ihre schleimigen Memoiren absondern.

Walter Bast - Folk-Michel

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Aggressiv hämmerte er seine Erinnerungen herunter, grell wie ein Jerry Lee Lewis an der Schreibmaschine. Konsequent beschreibt er die Rock-Gosse. Glimmer überlässt er Schönschreibern.

Dieter Kerschkamp - Penthouse

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